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Finanztips – Edelmetalle kaufen und lagern

 Was ist ein EFT?

 

Exchange Traded Funds sind Wertpapiere die sich wie ein Index bewegen und diesen somit abbilden. Im Gegensatz zu anderen Index Produkten haben sie einen sehr geringen Tracking Error. Das heißt eine geringe Abweichung zum Index. ETF’s sind ähnlich wie Aktien täglich börsengehandelt. Das unterscheidet sie ein bisschen von Investmenfonds die in der Regel über die Fondsgesellschaft gehandelt werden. Es ist ein passiv gemanagtes Produkt bei dem der Fondsmanager kein Stock-Picking betreibt. Das bedeutet, sich keine einzelnen Title aussucht. Die Anpassung findet meistens über ein Computersystem statt, welches automatisch handelt und damit Kosten spart. Die Kreationen eines ETF kann auf unterschiedliche Arten stattfinden. Eine dieser Arten ist die physische Abbildung. Bei der physischen Abbildung wird eine Gesellschaft gegründet die die Wertpapiere physisch einkauft. Das bedeutet, dass der Wert der Gesellschaft genau so schwankt wie der Wert der enthaltenen Titel.

Um dann diese Bewegung den Anlegern zugänglich zu machen, gibt diese Gesellschaft wiederum die ETF Anteile aus. Das muss man sich vorstellen wie Aktien. Diese Wertpapiere also ETFs oder Aktien bewegen sich dann genauso wie der Wert der Gesellschaft. Somit ist der Index genau abgebildet. Es gibt unterschiedlichste Arten von ETF’s. Beispielsweise die Indizes abbilden oder Branchen abbilden oder auch Rohstoff-ETFs oder Länder oder Regionen ETF’s. Zwei besondere Form von ETF’s sind Short und Leverage ETF’s. Ein Short ETF bewegt sich genau gegensätzlich zum Index. Sprich wenn wir beispielsweise den DAX als Index nehmen der 2 Prozent fällt ,würde das bedeuten, dass ein Short ETF um zwei Prozent im selben Moment steigt.

Umgekehrt bedeutet das natürlich wenn der DAX 2 Prozent steigt würde der Short ETF um zwei Prozent fallen. Ein ge-leveragetes ETF oder Hebel-ETF partizipiert überproportional von Gewinnen und Verlusten. Das bedeutet, wenn wir z.B. einen DAX-ETF nehmen mit einem Hebel von 2% auf den DAX und der DAX um 2 Prozent steigt, profitiert mein ETF 4 Prozent. Wenn allerdings der DAX um 2 Prozent fällt, fällt auch mein ETF um 4 Prozent. Wir profitieren also überproportional und verlieren ebenfalls überproportional. Was sind die Vorteile eines ETF? Der größte Vorteil eines ETF ist seine Diversifikation, beziehungsweise die Aufteilung des Geldes in unterschiedlicher Branchen Länder oder Wertpapiere. Das minimiert das Anlagerisiko. Die physische Abbildung eines ETFs hat den Vorteil, dass es kein Emittentenrisiko gibt wie beispielsweise bei Zertifikaten der Fall ist. Wenn Sie beispielsweise ein ETF auf den DAX kaufen, welcher von der Deutschen Bank herausgegeben wurde, machen Sie auch dann keine Verluste, wenn die Deutsche Bank pleite gehen sollte. Sondern nur dann, wenn der DAX fällt.

Diese Vorteile gelten aber auch für Investmentfonds. Der Vorteil von ETF’s gegenüber Investmentfonds ist, dass diese – wie eingangs schon erwähnt – in der Regel, deutlich günstiger sind. Das liegt daran, dass die ETF’s passiv gemanagt sind, und im Gegensatz zu Investmentfonds kein aktives Fonds-Management bezahlt werden muss. Der Fonds-Manager beim ETF bildet nur einmal den Index ab und muss nur dann handeln, wenn der Index sich verändert. Bleiben wir bei unseren DAX Beispiel: Wenn ein Unternehmen wie zum Beispiel die Bayern AG aus den DAX ausscheidet und dafür ein M-DAX Unternehmen in den DAX aufrückt, dann muss nur  der Fondsmanager handeln.